26.11.10

Erotische Kostüme oder lieber Potenzmittel?


Neben BHs, Bodies, Negligés oder Kamasutra, stehen der Frau auch erotische Kostüme zur Verfügung, mit denen sie dazu beitragen kann, dass er seinen Mann stehen kann- auch ohne Potenzmacher!

Wie kann sie bloß ihren Mann richtig anheizen? Die Lösung scheint eigentlich ganz einfach, mit erotischen Dessous natürlich, wie etwa einem rotem Négligé, hauchdünnen Strings, satinierten Slips oder durchsichtigen Pants mit hochwertigen Applikationen. Da lässt sich die Liebste mit Wohlwollen auspacken, denn qualitative Unterwäsche bzw. Reizwäsche schmiegt sich an den Körper wie eine zweite Haut, die man gerne zur Schau stellen möchte.

Daher gehört die Dessous-Variante zur konventionellen Art seinem Gatten etwas Passendes zu bieten, um Schönheit neu zu definieren und den menschlichen Trieben neue Leidenschaft zu geben.

Kann man mit alter Tradition -auch Kamasutra genannt- neue Feuer entfachen und seinen Oberschenkelbereich in Wallungen bringen? Das hängt sehr wahrscheinlich eher vom Alter ab. Wenn man jenseits der 40 oder 50 Jahre ist und sich noch in der Lage fühlt artistisch und akrobatisch gelenkig zu sein, dann scheint auch das der richtige Weg zu sein, um den Vulkan zur Eruption zu bekommen. Aber das Kamasutra, eigentlich Kama Sutra, setzt eigentlich mehr auf Tradition, Erotik und Liebe, wobei auf zirka 36 Kapiteln das Kopulieren zweier nackter Menschen zu sehen ist, eben ohne irgendeine Form von reizender Unterwäsche.

Auch hier nur heiße Luft.

Erotische Kostüme tragen und dabei in eine bestimmte Rolle schlüpfen, das klingt nach viel Fantasie und prickelnder Erotik. Das sind gleich drei Kombinationen in einem vereint. Erotische Kostüme kann man zwar nicht unbedingt als Unterwäsche bezeichnen, erfüllen aber auch ihren Erotik-erzeugenden Effekt und sind in der Qualität genauso minutiös verarbeitet wie die erotische Unterwäsche. Ob nun als Weihnachtsfrau, Miss Juli, Miss Nussknacker oder Ms. Winter, erotische Kostüme scheinen als Geschenk, Überraschung oder als Sex-Appetizer im Trend zu sein. Und es ist nicht nur die Frau, die anruft und bestellt. Immer mehr Männer wollen ihre Frau in einem Kostüm sehen, das Erotik versprüht.

Man(n) bedient sich also eines erotischen Kostüms (X-mas, Princess, Leg-Avenue u.v.m.) und schaut sich etwas von der altindisch-hinduistischen Tradition namens Kama Sutra ab, ignoriert sein hohes Alter und verzichtet völlig auf die blaue Pille.

04.11.10

Der Elfte im Elften


Der Beginn der Fünften Jahreszeit steht bevor. Nächste Woche geht es in Köln rund, denn der 11.11 ist traditionell der Tag der Vorstellung des Prinzenpaars, die dann im Februar auf dem Rosenmontagszug bejubelt werden. Außerdem beginnen bei den Karnevalsvereinen intern die Vorbereitungen für die jecken Zeiten. Man trifft sich regelmäßig und entwickelt Ideen für die bunten Wagen, von denen aus dann die Kamelle, die unter die Jecken geschleudert werden.

Alle Fotos von stekarneval.com

Ein Vorgeschmack auf den Karneval 2011
Am 11.11 ist Köln wieder außer Rand und Band, die Jecken strömen in die Rheinstadt und kostümieren sich ausgiebig. Halloween ist nicht vergleichbar mit dem Trubel, den man auf dem Kölner Heumarkt am 11. November vorfinden wird. Kölner Bands treten auf und sorgen für Stimmung, das Kölsch fließt in Strömen und die alteingesessenen Kölner und angereisten Gäste feiern zusammen den Start der Session.

Wichtiges Vokabular für die Nicht-Kölner

Alaaf: gängiger Narrenruf in Köln (bloß nicht Hellau sagen, das ist der entsprechende Mainzer Begriff). Alaaf kommt von „Cölle al aaf“ (Köln allein)

Bützje: harmloses und freundliches Küssen auf Wange, Stirn oder Mund. Verpflichtet zu nichts, macht aber Spaß

Jeck: jeder Teilnehmer am Karneval, der kein Spielverderber ist

Kamelle: Bonbons und andere Süßigkeiten, die von den Wagen in die Menge geworfen werden

Tollität: Anrede für den Prinzen. Die Prinzessin wird mit "Ihre Lieblichkeit" angeredet, der Bauer (der dritte im Dreigestirn) mit "Seine Deftigkeit"

Mehr Vokabular in den kommenden Wochen!

Veranstaltungstipps
Man beachte das diesjährige Glasverbot in der Altstadt und im Bereich der Zülpicher Str., das die Stadt erlassen hat, um das Verletzungsrisiko zu mindern und für einen saubereren Karneval zu sorgen. Das soll aber dem Spaß keinen Abbruch tun, denn es gibt genügend Locations, an denen ausschweifend gefeiert wird.

Heumarkt/Altstadt: Am Heumarkt ist traditionell eine Riesengaudi, vor allem mit Zugereisten in einem abezäunten Festgelände. Hier kommt jeder auf seine Kosten, der die volle Dröhnung braucht.

Zülpicher Straße: Im studentisch geprägten Kwartier Latäng ist auch ein Riesentrubel. Ein Tipp: Auch mal die Kyffhäuser Str. und andere Nebenschauplätze besuchen. Dort finden sich ebenfalls nette Bars und Kneipen, die natürlich ebenso hoffnungslos überlaufen sind.

Südstadt:
Der wahre Kölner schwört auf die Südstadt (Chlodwigplatz und Umgebung), denn hier spielt sich das wahre Karnevalsleben der Stadt ab. Auch als Immi (Zugereister) darf man einen Blick wagen.

Geheimtipp: Weißer Holunder
Der Weiße Holunder ist eine traditionelle Karnevalskneipe in Ehrenfeld mit urigem Publikum und überlieferten Bräuchen und Tradtionen. Auf jeden Fall mal vorbeischauen! Leider sind die Karten für das Konzert der Brausen schon ausverkauft, aber vormerken kann man sich den Laden auf jeden Fall.

Partybahn
Die Kölner Verkehrsbetriebe bieten eine Bahnfahrt inklusive Karnevalsparty an. Jecken auf Schienen, das hat grade noch gefehlt! ;-)

Kostümvorschläge
Schaut doch einfach mal in die älteren Beiträge zu Kostümideen oder zu sexy Karneval. oder wie wäre es mit witzigen Gruppenkostümen? Oder schaut einfach mal in einen Onlineshop für Karnevalskostüme und lasst euch vom Angebot inspirieren!